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Stimmt die Chemie?

Die neue Chemikalien-Verordnung der EU wurde von einer heftigen Kampagne der Umweltschutz-Organisation Greenpeace begleitet.

Panorama

Tłumaczenie: anke wagner-wolff

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21/02/07

Tags : fotografia, Polityka, Komisja Europejska, konsumenci, Unia Europejska, zdrowie, Ekonomia, środowisko.

European Commission: site of decision (Photo: Greenpeace/ Philip Reynaers)European Commission: site of decision (Photo: Greenpeace/ Philip Reynaers)

1 - Ort der Entscheidung: Die Europäische Kommission

Die Verordnung zur „Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien“ (REACH) wurde am 13. Dezember formell verabschiedet und wird am 1. Juni in Kraft treten. Es handelt sich nicht um eine Richtlinie, sondern um eine Verordnung. Sie ersetzt 40 Gesetze und Verordnungen..

New seat of REACH (Photo: Helsinki City Information Office, 2006)New seat of REACH (Photo: Helsinki City Information Office, 2006)

2 - Helsinki City Information Office, 2006

Die neu gegründete Europäischen Chemikalien Agentur (ECHA) in Helsinki überwacht die Einhaltung der Verordnung. Sie wird als das „Gesicht“ des neuen REACH-Systems bezeichnet.

Toxic twins? (Photo: Greenpeace/ Philip Reynaers)Toxic twins? (Photo: Greenpeace/ Philip Reynaers)

3 - Die „Toxic twins“ Barroso und Verheugen (Foto: Greenpeace/Philip Reynaers)

Das Thema REACH sorgte lange vor Abschluss für Konflikte. Greenpeace beschuldigte EU-Kommissionspräsident José Manuel Barroso und EU-Industriekommissar Günter Verheugen „sich ein Bein auszureißen, um den schmutzigen Profiten der Industrie Vorrang vor dem öffentlichen Interesse zu verschaffen.“

Paying to poison your child? (Photo: Greenpeace/ Sewell)Paying to poison your child? (Photo: Greenpeace/ Sewell)

4 - Bezahlen Sie, um Ihr Kind zu vergiften? (Foto: Greenpeace/ Sewell)

Die Greenpeace-Kampagne wies gefährliche Chemikalien in einer Vielzahl von Produkten wie Kleidung, Kosmetik, ja sogar DVD-Playern und Duschvorhängen nach. Hier kleben Greenpeace-Aktivisten Aufkleber auf Kinderschlafanzüge von Disney.

Paola Dominguín in Juana Martín's non-toxic clothes (Photo: Jean-Marc Manson/ Greenpeace)Paola Dominguín in Juana Martín's non-toxic clothes (Photo: Jean-Marc Manson/ Greenpeace)

5 - Paola Dominguín trägt die toxinfreie Kleidung von Juana Martín (Foto: Jean-Marc Manson/ Greenpeace)

Die Verordnung betrifft 30 000 Chemikalien in Alltagsgegenständen. Doch die Sicherheitsrichtlinie bietet ein Schlupfloch: REACH schreibt nur vor, wie Formulare richtig auszufüllen sind und welche Angaben zu gegenwärtigen Chemikalien nötig sind. Der Einsatz gefährlicher Chemikalien selbst wird nicht verhindert.

Txell Miras designed Begoña González's toxin-free outfit (Photo: Jean-Marc Manson/ Greenpeace)Txell Miras designed Begoña González's toxin-free outfit (Photo: Jean-Marc Manson/ Greenpeace)

6 - Txell MirÁs hat das toxinfreie Outfit von Begoña González entworfen (Foto: Jean-Marc Manson/ Greenpeace)

„Es besteht ein Zusammenhang zwischen verschiedenen weit verbreiteten Chemikalien, wie PVC, Weichmachern, Brandhemmern und anderen mit der seit einigen Jahrzehnten deutlichen Abnahme der menschlichen Fruchtbarkeit“ schließt ein Greenpeace-Bericht. Und dies alleine im Textilbereich.

Strike a pose, change policy on the Commission catwalk (Photo: Photo: Greenpeace/ Philip Reynaers)Strike a pose, change policy on the Commission catwalk (Photo: Photo: Greenpeace/ Philip Reynaers)

7 - Ein Model posiert auf einem Laufstieg vor der EU- Kommission (Foto: Greenpeace/ Philip Reynaers)

Im Sommer letzten Jahres nahmen sich Designer in Madrid in einer Modenschau des Themas an. Gleich mehrere Mitglieder des Europa-Parlaments fungierten als Gastgeber: Der Däne Dan Jorgensen, der Italiener Umberto Guidoni, der Belgier Frederique Ries und die Vorsitzende der Grünen Italiens Monica Frassoni.

Tłumaczenie: anke wagner-wolff

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