Noch kein Babelianer?
Während der letzten Anhörung des serbischen Kriegsverbrechers Radovan Karadžić vor dem Internationalen Gerichtshof in Den Haag Ende August, konnte Richter Iain Bonomy gerade noch einlenken, nachdem die Gültigkeit des Verfahrens angezweifelt wurde. Für eine spezielle Anhörung am 17. September hatte Karadžić „Unregelmäßigkeiten“ angekündigt.
Keiner soll sich über Italien lustig machen. Italienische Persönlichkeiten von Luisa Corrado bis Lapo Elkann geben dem 'Stiefel' allen Problemen zum Trotz neue Kraft.
Die Inflation liegt über dem europäischen Durchschnitt, die Löhne dagegen sind seit Jahren eingefroren. Die Folge: Die Kaufkraft sinkt, die Jugend verarmt.
Energieerzeugung und -verteilung: Um den europäischen Gas- und Elektrizitätsmarkt weiter zu liberalisieren, hat die Kommission ein Maßnahmenpaket vorgeschlagen. Doch acht Mitgliedsstaaten stellen sich quer.
Als erstes europäisches Land erfährt Spanien die Nachwirkungen eines zu starken Wirtschaftswachstums. Die Krise beeinflusst die anstehenden Parlamentswahlen.
Eigentlich nicht anders zu erwarten: Wenn man junge Studenten dazu ermutigt, die Welt zu bereisen, bleiben viele - vom Reisevirus gepackt - in der neuen Heimat hängen.
Wie weit kann Kunst gehen? Welche Tabus bleiben uns noch? Häufig fasziniert Kunst und ekelt zugleich an - ein Versuch der Eingrenzung.
Da Fußballclubs zunehmend von russischen Großunternehmern oder mächtigen amerikanischen Sportkonzernen aufgekauft werden, versuchen einige verzweifelte Fans sie zurückzukaufen - auf ihre ganz eigene Art.
Das Rauchverbot, das in vielen europäischen Mitgliedstaaten bereits umgesetzt wurde, greift aber vermutlich bald auch in Tschechiens Kneipen. Denn die Prager Nichtraucherlobby verstärkt den Kampf gegen den blauen Dunst.
Das Austauschprogramm „Erasmus“ zählt zu den Erfolgen Europas. Nach zwanzig Jahren ist das Auslandsjahr zu einem Symbol für das europäische Studentenleben geworden.
Die Nuklearkrise zwischen dem Westen und dem Iran verschärft sich. Es ist an der Zeit, dass Europa seine Meinungsverschiedenheiten mit der iranischen Oppositionspartei ad acta legt, meint der Europaparlamentarier Paulo Casaca.