Noch kein Babelianer?
Die offiziellen Ergebnisse der Kommunalwahlen vom 5. Oktober werden zwar erst am 4. November bekanntgegeben. Das präsidiale Dreiergespann steht aber jetzt schon fest. Ein Spaziergang durch Sarajewo, wo die Ethnokratie den Sieg davongetragen hat.
“Wochen nach der Unabhängigkeitserklärung des Kosovo und seiner Anerkennung, wird die illegale, frevelhafte und ungesetzliche Entscheidung nun dem Europäischen Gerichtshof in Den Haag vorgelegt“. Der Spanier Riccardo Angoso ist Direktor der Revue Lecturas para el Debate und koordiniert die NGO Diálogo Europeo. Meinung.
Nach bester Reality-TV Manier machen sich die internationalen Medien über jedes Scharmützel im flämisch-wallonischen Konflikt her, der seit Jahren die belgischen Institutionen lahmlegt. Begeht Belgien politisches Harakiri?
Afghanistan bleibt eines der Sorgenkinder der Nato und Thema des Gipfeltreffens, das vom 2. bis 4. April in Bukarest stattfindet.
Die Mehrheit der Kosovaren spricht Gegisch, aber offiziell dominiert das Toskische. Migjen Kelmendi, ehemaliger Rockstar und Herausgeber der Zeitung 'Java' diskutiert die nationale Identitätskrise.
Die zeitgenössische Kunst ist eine andere Facette des Kosovo, dessen Bilder in der ganzen Welt nur Chaos zeigen. Der visuelle Künstler Artan Balaj, 29, zu Krieg, Death Metal und Pink Floyd.
'Fitna', ein Film, der nichts Gutes verheißt, das EU-Parlament feiert sich älter als es ist und die Ausweisung eines schwulen Iraners - die EU-News aus Brüssel.
Im Januar wurden zwei der drei russischen Filialen des 'British Council' geschlossen. Die russische Regierung hatte sie als 'illegal' eingestuft. Ein Blick auf die Beziehungen zwischen London und dem Kreml.
Am 17. Februar hat die serbische Provinz Kosovo seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Kosovarische, serbische und russische junge Menschen kommentieren.
"Mit unserem Sieg beginnt das neue Jahrhundert." Der separatistische Oppositionsführer Hashim Thaçi hat die Vorwahlen am 17. November gewonnen. Aber die Menschen warten noch auf die endgültigen Resultate am 3. Dezember.
Flamen und Frankophone schlagen in der Belgienkrise einen deutlich schärferen Ton an. Ist Belgien, nachdem Flandern 172 Tage ohne Regierung war, an einem Punkt angelangt, von dem es kein Zurück mehr gibt?
Sarkozy - der Kaiser, EU mit Mathe-Schwächen und Frattini gegen die Roma: Europa-News auf einen Klick!
Große Momente und kleine Patzer: die Nationalhymnen der EU-Mitgliedstaaten in Musik und Bildern.
Wie Strafverfolger, Politiker und Medien in Russland rassistische Übergriffe gegen Ausländer unter den Teppich kehren.
Am 11. Juli startet Julie Delpys 2 Tage Paris in den französischen Kinos, eine bissige Multikulti-Komödie, in der sowohl die Eltern der Regisseurin, der Amerikaner Adam Goldberg, als auch Daniel Brühl in einer Nebenrolle mitspielen. Filmkritik von beiden Seiten des Rheins.
Am 7. März haben die Nordiren ein neues Parlament gewählt. Doch es ist fraglich, ob die Wahlen die verfeindeten Parteien einander näher bringen können.
Ob unabhängig oder nicht, die Bewohner des Kosovo wünschen sich nur eines: dass die Besatzung unter der Leitung der Vereinten Nationen beendet wird.
Die Intellektuellen des Kosovo treibt vor allem eine Frage um: Teilen Albaner und Serben im Kosovo eine gemeinsame Identität?
Vollständige Unabhängigkeit oder Autonomie innerhalb Serbiens? Anfang März enden in Wien die Verhandlungen über den zukünftigen Status des Kosovo.
Zum Jahrestag der Unabhängigkeit Estlands am 24. Februar spricht der Schriftsteller Hasso Krull über die neue Heimat Europa und sein Misstrauen gegenüber dem Nachbarn Russland.
Mit dem Beitritt Bulgariens und Rumäniens werden die Ultranationalisten im EU-Parlament gestärkt
Durch den Beitritt von Bulgarien und Rumänien erhält die extreme Rechte im EU-Parlament Fraktionsstatus. Doch die Rechten repräsentieren nur 2,5 Prozent der Parlamentarier.
Der ehemalige Präsident Portugals, Jorge Sampaio, ist ein überzeugter Europäer. Dennoch sagt er, dass es Europa an Rhythmus fehle.
Am 24. Januar beginnt in Davos das Weltwirtschaftsforum. Der US-Ökonomon David Calleo glaubt, dass der internationale Handel stärker geregelt werden müsse.
Die Ultranationalisten sind aus den Parlamentswahlen in Serbien als stärkste Kraft hervorgegangen. Der Schriftsteller Branislav Djordjevic behauptet im Interview, dass die EU die Demokratisierung in Serbien behindere.
Bis zum 15. Januar sollen die Tschetschenen nach dem Willen der russischen Regierung die Waffen niederlegen. Imran Ahhayev, „Botschafter“ der Tschetschenen in Estland erklärt, warum sein Volk bis zum Ende kämpfen wird.
Während die Kämpfe in Tschetschenien weitergehen, arbeitet ein Pariser Verein daran, dem Leiden der Tschetschenen mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen.
Paul Kapteyn, Vorsitzender der Organisation Vereniging Democratisch Europa über die Europa-Müdigkeit in seinem Heimatland und die mangelnde Führungskraft der niederländischen Politiker.
Der Liedermacher und Leader der Vokalistengruppe A filetta spricht über seine korsische Heimat, sein neuestes Album „Medea“ und seine Hoffnungen in die europäische Politik.
Spanien, Portugal, Großbritannien und Frankreich versuchen den Einfluss auf ihre ehemaligen Kolonien zu wahren. Diese spielen bereitwillig mit.
Pablo Guitérrez beobachtete für die EU die Wahlen in Bolivien. Ein Gespräch über die Verstaatlichung der Energiereserven und den wachsenden Nationalismus im zweitärmsten Land Amerikas.
Die in Bolivien tätigen Energiekonzerne haben die Verstaatlichung der Erdöl- und Erdgasvorkommen des Landes akzeptiert.
Die jüngste Kampagne gegen georgische Bürger in Russland macht auch vor den multiethnischen Städten im Süden des Landes nicht halt.
In Serbien, Polen und Ungarn gewinnen Nationalisten und Populisten an Boden. Wie sollen die Intellektuellen Westeuropas reagieren?
Am 19. September 1946 forderte Winston Churchill in einer Rede in Zürich die "Vereinigten Staaten von Europa". 60 Jahre später wollen die Briten immer noch nichts von einem föderalen Europa wissen.
Die Regierung Blair will muslimische Religionsschulen in Großbritannien fördern - und löst damit eine Debatte aus.
Was macht die Nationalidentität des Kosovo aus? Migjen Kelmendi, Redakteur der Wochenzeitung Java, hat mit seinem Buch Who is Kosovar? die Debatte eröffnet.
Nur einige wenige der fünfzehn Millionen Muslime in Europa sind Terroristen. Doch ihre Verbände tun sich schwer damit, dem Misstrauen gegen ihren Glauben entgegen zu treten.
Die Roma-Sängerin Mónika Miczura, 37, lebt ihre musikalische Freiheit zwischen Instinkt und Modernität. Und weigert sich, in die Zigeuner-Schublade gesteckt zu werden.
Nach Verabschiedung der UN-Resolution 1701 bereitet Europa sich darauf vor, Soldaten in den Libanon zu senden. Doch damit ist es nicht getan, sagt Ilan Moss vom European Jewish Congress.
Mit 20 kam Dieudonné Kabongo aus dem Kongo nach Brüssel, um Mechanik zu studieren - und machte Karriere als Kabarettist. Ein Gespräch über verlorene Wurzeln und Europäer, die Djembé spielen.
Vor Jahren hat die EU den Staaten des früheren Jugoslawiens den Beitritt versprochen. Jetzt treten die ersten Politiker auf die Bremse – und setzen damit die Stabilisierung des Balkans aufs Spiel.
Einige Staaten der Europäische Union liefern seit Jahren Waffen nach Israel und Libanon. Der Verhaltenskodex der Union zum Waffenhandel wird dabei umgangen.
Zahlreiche DJs zeigen, dass sich die Musik der Roma wunderbar mit elektronischer Musik verschmelzen lässt.
Die EU ist in der Krise. Ist diese auf einen neuen Nationalismus zurückzuführen? Und welche Auswege gibt es? Die Vertreter der europäischen Zivilgesellschaft versuchen, einen Ausweg zu finden.
Der Haushalts-Streit zwischen Parlament und Rat lähmt derzeit die EU. Für den Föderalisten Guido Montani ist die Krise ein Beispiel dafür, warum der nationale Weg Europa in die Sackgasse führt.
Der Sport beweist es: Noch immer identifzieren sich die meisten Menschen mit ihrer Nation. Doch so natürlich, wie es scheint, ist das nicht.
Das Beispiel Luxemburg zeigt: Bei 39% Ausländeranteil ist es nicht leicht, ein Nationalbewusstsein zu schaffen. Einzig durch die Sprache scheint dies möglich.
Zwischen neuem Nationalismus und wieder entdecktem Selbstbewusstsein: Die Deutschen beginnen, ihre Geschichte anders zu betrachten – ohne sich vollständig von ihr zu lösen.
In Belgien gibt es drei Amtssprachen: Niederländisch, Französisch und Deutsch. Dabei kommt es zwischen den Regionen Wallonien und Flandern immer wieder zu Spannungen.
Frieda Brepoels ist Vize- Präsidentin der „Neuen Flämischen Allianz“, eine Partei, die für die politische Unabhängigkeit Flanderns eintritt. Im café babel-Interview erklärt sie, warum Regionalregierungen ein europäisches Forum geboten werden muss.
Das neue katalonische Autonomiestatut macht Ministerpräsident Zapatero zu schaffen. Denn die Katalanen fordern unter anderem eine tiefgreifende Reform des spanischen Finanzsystems.
In der Moldau-Region im Nordosten Rumäniens leben die Csángó, eine ungarische Volksgruppe. Ihre Geschichte ist geprägt von erbitterten Kämpfen für die Anerkennung ihrer Rechte.