Noch kein Babelianer?
Man könnte ihn 'Veltrozy' nennen. Der Leader der italienischen PD will sich von Prodi distanzieren. Ebenso wie Sarkozy von Chirac. Berlusconi hingegen will die Erinnerung an das Nullwachstum auslöschen.
Am 13. und 14. April geht es in Italien an die Urnen - nach einem Wahlgesetz, das keiner will. Mehrheitsprinzip, Proportionalsystem, 4- oder lieber 21-Prozent-Grenze? Porträt einer europäischen Anomalie.
Der serbische Präsident Boris Tadic ist bei den Wahlen am 3. Februar auf jede Stimme angewiesen. Ministerpräsident Kostunica knüpft seine Unterstützung jedoch an Bedingungen.
Rue de Seine, Paris 1952. Auf einer Wand steht mit Kreide "Arbeitet niemals" geschrieben. Ein Einblick in die Philosophie der Situationisten, die Mai '68 geprägt hat und auch heute noch Einfluss auf zahlreiche Aktivisten nimmt.
Der polnische Journalist (30), Literaturredakteur des Schwulenmagazins 'Dik Fagazine' und Autor des Romans 'New Romantic' erzählt von der Faszination Politik, der Linken und der Religion.
Die italienische Regierung droht über die Frage der Finanzierung des Afghanistan-Einsatzes zu stürzen. Doch auch andere Regierungen in Europa sind bei diesem Thema in Bedrängnis geraten.
Der Schriftsteller Erri de Luca, 56, bezeichnet sich als "Neapolitaner ohne Heimat". Ein Gespräch über den Jahrmarkt Europa, eine Jugend als 68er und den Turm zu Babel.
Die neue ungarische Elite holt den Aufstand von 1956 und die Symbole des Kommunismus aus der Mottenkiste. Ihr Ziel: Die Liberalisierung des Landes an den Mann bringen.
Wahlkampf mit Fäusten, Patt im Parlament, Rettung durch den Präsidenten: In den vergangenen Monaten wurde in Tschechien ein tragikomisches Politdrama aufgeführt. Nun ist es zu Ende. Vorerst.