Noch kein Babelianer?
Nachdem der belgische König das Rücktrittsgesuch des Premierministers abgelehnt hat, muss Yves Leterme neue Wege suchen, um Belgien aus der Identitätskrise zu steuern. Die EU-Nachrichten aus Brüssel.
Der Steuerhimmel auf Erden liegt zwischen Belgien, Frankreich und Deutschland: Luxemburgs Bürger zum Thema Steuerparadies.
Das Komitee AddioPizzo setzt sich auf Sizilien gezielt gegen die Mafia zur Wehr. Verbraucher und Geschäftsleute sagen zunehmend nein zum 'pizzo', dem von der Mafia erpressten Schutzgeld.
Der konservative Europaabgeordnete Alexander Stubb (Finnland) wird in Kürze einen Vorschlag für eine Gesetzesinitiative vorlegen, mit der die Arbeit tausender Brüsseler Lobbyisten kontrolliert werden soll.
Nach mehreren Monaten des Streits und der Skandale hat das polnische Parlament für die Auflösung der Regierung gestimmt.
Mehr als die Hälfte der Europäer sind davon überzeugt, dass Schmiergelder und Machtmissbrauch bei Politikern Gang und Gebe sind. So Unrecht haben sie nicht – Demonstration.
Für deutsche Unternehmen wäre Bulgarien ein attraktiver Standort – wenn es nicht die Korruption gäbe. Mitko Vassilev, Geschäftsführer der Deutsch-Bulgarischen Industrie- und Handelskammer in Sofia, ist dennoch optimistisch.
Der Schriftsteller Erri de Luca, 56, bezeichnet sich als "Neapolitaner ohne Heimat". Ein Gespräch über den Jahrmarkt Europa, eine Jugend als 68er und den Turm zu Babel.
Rumänien gilt als das Armenhaus Europas – die boomende Wirtschaft teilt das Land in eine kleine Ober- und eine große Unterschicht.
Rumänien darf am 1. Januar 2007 in die EU – wenn das Land die Korruption in den Griff bekommt. Doch davon ist man in Rumänien noch weit entfernt.
Die Globalisierung des Immobilienmarktes und die neu entstandene Möglichkeit des Immobilienerwerbs durch Ausländer hat in Osteuropa zu Preiserhöhungen auf dem Wohnungsmarkt geführt.
Die Unruhen in Budapest dauern an. Am Kossuth-Platz vor dem ungarischen Parlament in Budapest versammeln sich derzeit rechtsextreme Demonstranten, um Premierminister Gyurcsány zur Aufgabe zu zwingen.
Was macht die Nationalidentität des Kosovo aus? Migjen Kelmendi, Redakteur der Wochenzeitung Java, hat mit seinem Buch Who is Kosovar? die Debatte eröffnet.
Wie kann man der Krise in den Niederlande begegnen? Die Initative „Lux Voor“, die im März 2006 gegründet wurde, will nach Lösungen suchen – über Parteigrenzen hinweg.
Während der kranke Fidel Castro seinem Bruder Raúl die Regierungsgeschäfte in Cuba übergibt, klagt die Regimegegnerin Martha Beatriz Roque die Regierung an, das Volk zu vernachlässigen.
Der Soziologe Rémy Bazenguissa-Ganga lehrt in Paris Afrikanistik. Im Gespräch mit cafebabel.com erklärt er, warum Wahlen in Afrika selten zu Demokratie und Frieden führen.
Im Inneren des tropischen Kongobeckens waren die Vorbereitungen für die Wahlen am 30. Juli eine Herausforderung.
Am 30. Juli haben die Kongolosen einen neuen Staatschef und ein neues Parlament gewählt, doch erst Ende August wird man das Ergebnis kennen. Fraglich bleibt, ob die Wahlen die Spaltung des Landes überwinden können.