Noch kein Babelianer?
Jeder fünfte Jugendlich ist in Tower Hanmlets, dem indischen Viertel Londons, arbeitslos. Die Behörden tun sich schwer dabei, dass Problem zu bekämpfen.
Paul Kapteyn, Vorsitzender der Organisation Vereniging Democratisch Europa über die Europa-Müdigkeit in seinem Heimatland und die mangelnde Führungskraft der niederländischen Politiker.
Am 22. und 23. November diskutieren in Tripolis Vertreter von EU und Afrikanischer Union über Migration und Entwicklungschancen für Afrika.
Auf ihrem Gipfeltreffen im finnischen Lahti haben die Staatschefs der EU über eine bessere Bewachung der europäischen Küsten beraten.
Dating-Agenturen machen vor niemandem Halt. Auch nicht vor Moslems.
Der französische Innenminister hat in Madrid vorgeschlagen, die Asylpolitik „vollständig“ in die Hände der EU zu legen.
Am 19. September 1946 forderte Winston Churchill in einer Rede in Zürich die "Vereinigten Staaten von Europa". 60 Jahre später wollen die Briten immer noch nichts von einem föderalen Europa wissen.
Eltern, die im Ausland arbeiten, schicken ihre Kinder auf die internationale Schule vor Ort. Doch nicht immer ist es leicht, einen der heißbegehrten Plätze zu ergattern, wie das Beispiel Polen zeigt.
Die Regierung Blair will muslimische Religionsschulen in Großbritannien fördern - und löst damit eine Debatte aus.
Am 11. März 2004 zerbombten Terroristen in Madrid mehrere Vorort-Züge. Das Vertrauen der Spanien in die Sicherheit ihres Landes wurde schwer erschüttert - dennoch reagierten die Behörden mit Bedacht.
Eine einheitliche Anti-Terror-Politik in der EU? Fehlanzeige. Jedes Land strickt sich im Kampf gegen Terroristen lieber sein eigenes Gesetz.
Nach den vereitelten Terroranschlägen von London gelten in Europas Staaten unterschiedliche Sicherheitsstufen. Ein Überblick.
Nur einige wenige der fünfzehn Millionen Muslime in Europa sind Terroristen. Doch ihre Verbände tun sich schwer damit, dem Misstrauen gegen ihren Glauben entgegen zu treten.
Fünf Jahre nach den verheerenden Anschlägen lernen immer mehr Amerikaner die europäische Art der Terrorbekämpfung schätzen.
Tausende Vietnamesen, die jedes Jahr nach Polen auswandern, leben dort in der ständigen Angst, wieder abgeschoben zu werden.
Der französische Innenminister Nicolas Sarkozy hat angekündigt, bis Ende des Jahres 25 000 illegale Einwanderer abzuschieben, darunter auch viele Schüler. Ein Lehrerbündnis setzt sich zur Wehr.
In Holland ist die Prostitution seit Oktober 2000 legal. Doch immer noch ist das Gewerbe zwischen dem Bedürfnis nach sozialer Anerkennung und dem harten Alltag hin und her gerissen.
Was einst von den Anhängern des Flower Powers als billige Wohnmöglichkeit entdeckt wurde, ist heute ein Luxus, den sich nur Reiche leisten können.
Im Pariser Norden lebt eine kleine Gemeinde von Exil-Kongolesen. Die meisten wollen wieder zurück in ihr Land, haben aber keine Hoffnung, dass die Wahlen die Situation dort verbessern werden.
Vor Jahren hat die EU den Staaten des früheren Jugoslawiens den Beitritt versprochen. Jetzt treten die ersten Politiker auf die Bremse – und setzen damit die Stabilisierung des Balkans aufs Spiel.
Zahlreiche DJs zeigen, dass sich die Musik der Roma wunderbar mit elektronischer Musik verschmelzen lässt.
Das Beispiel Luxemburg zeigt: Bei 39% Ausländeranteil ist es nicht leicht, ein Nationalbewusstsein zu schaffen. Einzig durch die Sprache scheint dies möglich.
Zwischen neuem Nationalismus und wieder entdecktem Selbstbewusstsein: Die Deutschen beginnen, ihre Geschichte anders zu betrachten – ohne sich vollständig von ihr zu lösen.
Das Schicksal Polens in den vergangenen Jahrhunderten ist eng mit der Polonia, der polnischen Diaspora verbunden. Bis heute ist die Polonia für Auslandspolen ein probates Mittel, Einfluss zu nehmen.
Interview mit Paul Oriol, europäischer Aktivist für eine auf dem Wohnsitz basierende Staatsbürgerschaft.
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Während die EU dabei ist, das Immigrationsgesetz zu verabschieden, feiert Frankreich am 9. Oktober den ersten Geburtstag seines Museums für Immigration, ein größtenteils unbemerkt gebliebenes Ereignis. Das verlangt natürlich einen baldigen Besuch!
Bei seinem Besuch in Deutschland hat Erdogan die Türken vor Assimilation gewarnt und türkische Schulen gefordert. Dass hierzulande niemand mehr die Aufgabe der eigenen Kultur oder Sprache verlangt, scheint ihm ebenso entgangen, wie dass eine türkische Schulbildung kaum die Voraussetzung zur Integration in die Gesellschaft ist.
Pöbeleien und Vandalismus junger Migranten als Ausdruck einer fundamentalistischen Ideologie, die gefährlicher als Faschismus oder Kommunismus ist. Wer dies noch nicht wusste, sollte dringend die FAZ lesen. Dort klärt Frank Schirrmacher über die wahren Ursachen von Jugendgewalt auf und warnt vor dem drohenden Krieg der Kulturen.