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In Ungarn leben rund 700.000 Roma. Erzsébet Mohácsi, Präsidentin einer Stiftung für Roma-Kinder, spricht über die Bedingungen, unter denen 60% dieser Kinder in Budapest leben. Ein Interview.
Am Vorabend der Eröffnungszeremonie der Olympischen Spiele in Peking forderte der unabhängige Fernsehkanal New Tang Dynasty (NTD-TV) seine Ausstrahlungsrechte zurück. Sie waren am 16. Juni durch den europäischen Satellitenbetreiber Eutelsat unterbrochen worden.
Am 8. August 2008 fällt der Startschuss für die Olympischen Spiele in Peking. Obwohl der Sport im Reich der Mitte Tradition hat und China mit Sportsgeist zu glänzen versucht, weht in puncto Menschenrechte weiterhin ein rauer Wind durch das Land des aufgesetzten Lächelns. Ein selbstbewusstes China trimmt auf Kurswechsel: Ziel unbekannt.
Als Achtundsechziger auf den Pariser und Prager Barrikaden, später Mitbegründer der Charta 77, hat er mit seiner Westberliner Revoluzzerfreundin Sibylle Plogstedt im Prager Untergrund agiert und mit Václav Havel Zigarette um Zigarette im Knast gesessen: Der tschechoslowakische Dissident und Bürgerrechtler blickt zurück, aber vor allem nach vorn - auf Europa.
Sechs Tage nach dem verheerenden Zyklon "Nargis" steht Birma vor einer großen humanitären Krise. Die regierende Militärjunta reagiert nicht auf den internationalen Druck, Hilfstruppen in ihr Land zu lassen. Was kann Europa tun, um dem Land - auch gegen den Willen seiner Regierung - zu helfen?
Weil Extremisten den ersten Speaker's Corner außerhalb von Großbritannien als Aufmarschplatz missbraucht haben, will Prag das Projekt eines jungen Briten aus dem Stadtzentrum verbannen.
Zum ersten Mal erlischt das olympische Feuer unter dem Druck der Öffentlichkeit. Europa auf der Suche nach einer gemeinsamen Stimme.
Ausnahmezustand: Das Aufbegehren tibetischer Mönche gegen die chinesische Unterdrückung in ihrem Gebiet eskaliert. Claude Balsiger, ein 25-jähriger Tourist aus der Schweiz, beschreibt eine bewegende Woche in der tibetischen Hauptstadt Lhasa.
In Brüssel kämpfen hundertfünfzig Einwanderer im Hungerstreik um eine unbegrenzte Aufenthaltsgenehmigung.
Der Brite Noël Martin, der von deutschen Neonazis angegriffen wurde und seitdem querschnittsgelähmt ist, hat im letzten Jahr seinen geplanten Tod verschoben - und somit die Euthanasie-Debatte neu entfacht. Sterben will er aber immer noch.
Die historische Straßburger Organisation verteidigt die Menschenrechte in Europa und kämpft gegen mangelnde Sichtbarkeit in der Bevölkerung.
Am 17. Februar hat die serbische Provinz Kosovo seine Unabhängigkeit von Serbien erklärt. Kosovarische, serbische und russische junge Menschen kommentieren.
13 Februar. Groleinwände, Tagesreisen nach Canberra und eine historische 'Entschuldigung' der Labour-Regierung an die unzähligen Eingeborenenkinder, die mit der britischen Kolonisierung ihren Eltern entrissen wurden.
Mai 68 - Wendepunkt in der Geschichte der Frauen: Aktivistinnen von gestern und heute erzählen von ihren Kämpfen.
Nach Jahren starken Wirtschaftswachstums schwelt eine Rebellion in den Fabriken Westeuropas. Arbeitsrecht, Lohnsteigerungen, aber auch Meinungsfreiheit und sexuelle Befreiung: das sind die Forderungen, die die Alte Welt erzittern lassen. Erinnerungen.
Diese Woche live aus Brüssel: offizielle Verleihung des Sacharow-Preises und Europaabgeordnete liegen sich in den Haaren.
Der 38-jährige Graphic Novel-Künstler und Autor des Martin Luther King-Comics King erinnert sich an seine Kindheit und tut sich schwer mit Erfolg.
Im Süden Europas sprechen die Fakten für sich: Hier werden 'disziplinierte' Soldaten dazu gezwungen, den Mund zu halten und ihre Verträge zu unterschreiben.
Vor drei Jahren begann das Umsiedlungsprogramm der Ahiska Türkleri aus Russland in die USA. Doch was erwartet jene Ahska, die es bisher nicht über den Atlantik geschafft haben?
Im Mai 2007 wurde das französische Ministerium für Immigration und nationale Identität gegründet. Dieser Tage überlegt die Institution die neu ankommenden Immigranten zu bezahlen, damit sie in ihre Heimat zurückkehren. Multikultitraum ade?
Ob Zwerge oder Unberührbare: Die 35jährige Journalistin Sandra Camps berichtet in ihren Reportagen über die Menschen im Abseits der Gesellschaft.
Frauenrechte werden im Kaukasus oft mit Füßen getreten – Erkundungen in der georgischen Hauptstadt Tiflis.
Bis heute leben Tausende Flüchtlinge aus der Westsahara im algerischen Exil. Sie sind auf internationale Hilfe angewiesen und hoffen, dass die Welt sie nicht vergisst. MIT FOTOGALERIE
Die Ära Fidel Castros neigt sich dem Ende zu. Europa scheint sich aufs Abwarten verlegt zu haben. Ein Gespräch mit dem Lateinamerikaspezialisten Carlos Malamud.
Am 11. Februar stimmen die Portugiesen darüber ab, ob Frauen in Zukunft legal abtreiben dürfen. Die Kirche macht gegen das Gesetz mobil und pocht auf die „Heiligkeit des Lebens“.
In Polen hat die katholische Rechte vorgeschlagen, das Recht auf Leben „ab der Empfängnis“ in die Verfassung aufzunehmen. Doch der Vorschlag stößt auf Widerstand.
Florin Cioaba, der „König der Roma“ residiert in einem Vorort von Hermannstadt. Er bemüht sich, die zersplitterten Roma-Stämme zu einen und politisch zu vertreten.
Die Erhängung Saddam Husseins rief weltweit Empörung hervor. Die Mehrheit der Europäer ist gegen die Todesstrafe, doch vor allem in Osteuropa wächst die Zahl ihrer Befürworter.
Mit ihrem Comic „Persepolis“ wurde die Iranerin Marjane Satrapi, 37, schlagartig berühmt. Ein Gespräch über die Macht der Bilder und des Lachens.
Die Weißrussin Olga Karatch, 28, kämpft in ihrer Heimat für die Einhaltung der Menschenrechte. Sie kritisiert die EU für ihre lasche Haltung gegenüber dem Diktator Lukaschenko.
Der EU-Bürgerbeauftrage Nikiforos Diamandouros über den neuen EU-Parlamentspräsidenten Hans-Gert Pöttering.
Warum haben die Europäer Angst vor China? Gespräch mit einem chinesischen Geschäftsmann, der in Europa Karriere gemacht hat.
Die Affäre um die Geheimflüge der CIA macht deutlich, dass das Europaparlament in Sachen Sicherheit nichts zu sagen hat.
Der türkische Politikwissenschaftler Baskn Oran kritisiert die Verhandlungen zwischen Ankara und Brüssel als einen „Dialog unter Tauben“.
Zwei Drittel der indischen Mädchen werden verheiratet, bevor sie volljährig sind. Menschenrechtsorganisationen kämpfen gegen das traditionelle Kastensystem.
Sonam Norbu, Außenminister der tibetanischen Exilregierung, über die Weigerung Chinas, den Tibetern mehr Autonomie einzuräumen.
Am 3. Dezember wählen die Venezuelaner einen neuen Präsidenten. Hugo Chávez, bekannt für seine populistische und antikapitalistische Politik, hat gute Chancen, wiedergewählt zu werden.
Eine von fünf Frauen in Europa ist Opfer von Gewalt. Noch fehlt es an offiziellen Statistiken und politischen Maßnahmen.
Der Iraker Pius Alibek, in Spanien für seine provokanten Positionen bekannt, hält den Prozess gegen Saddam Hussein für ein abgekartetes Spiel des Westens.
Der französische Innenminister hat in Madrid vorgeschlagen, die Asylpolitik „vollständig“ in die Hände der EU zu legen.
Eine einheitliche Anti-Terror-Politik in der EU? Fehlanzeige. Jedes Land strickt sich im Kampf gegen Terroristen lieber sein eigenes Gesetz.
Fünf Jahre nach den verheerenden Anschlägen lernen immer mehr Amerikaner die europäische Art der Terrorbekämpfung schätzen.
Nach den vereitelten Terroranschlägen von London gelten in Europas Staaten unterschiedliche Sicherheitsstufen. Ein Überblick.
Tausende Vietnamesen, die jedes Jahr nach Polen auswandern, leben dort in der ständigen Angst, wieder abgeschoben zu werden.
Der Handel zwischen Europa und Asien blüht wieder. Mit ihm öffnen sich für Europa neue Wege nach Osten.
Der französische Innenminister Nicolas Sarkozy hat angekündigt, bis Ende des Jahres 25 000 illegale Einwanderer abzuschieben, darunter auch viele Schüler. Ein Lehrerbündnis setzt sich zur Wehr.
Am 26. August ging das zwölfte Filmfestival in Sarajevo zu Ende. Mit seinem so reichhaltigen wie anspruchsvollen Programm zeugte es vom Frühling, den das Kino der Balkanländer derzeit erlebt.
In Holland ist die Prostitution seit Oktober 2000 legal. Doch immer noch ist das Gewerbe zwischen dem Bedürfnis nach sozialer Anerkennung und dem harten Alltag hin und her gerissen.
Nach Verabschiedung der UN-Resolution 1701 bereitet Europa sich darauf vor, Soldaten in den Libanon zu senden. Doch damit ist es nicht getan, sagt Ilan Moss vom European Jewish Congress.
Die deutsche Supermarkt-Kette Lidl unterhält Filialen in ganz Europa. Die Gewerkschaft ver.di wirft dem Unternehmen in einem Schwarzbuch vor, seine Angestellten stark unter Druck zu setzen.
Im Pariser Norden lebt eine kleine Gemeinde von Exil-Kongolesen. Die meisten wollen wieder zurück in ihr Land, haben aber keine Hoffnung, dass die Wahlen die Situation dort verbessern werden.
In einem riesigen Zyklus hat der kongolesische Maler Tshibumba Kanda Matulu die Geschichte seines Landes dargestellt.
Der Soziologe Rémy Bazenguissa-Ganga lehrt in Paris Afrikanistik. Im Gespräch mit cafebabel.com erklärt er, warum Wahlen in Afrika selten zu Demokratie und Frieden führen.
Am 30. Juli haben die Kongolosen einen neuen Staatschef und ein neues Parlament gewählt, doch erst Ende August wird man das Ergebnis kennen. Fraglich bleibt, ob die Wahlen die Spaltung des Landes überwinden können.
Mit 20 kam Dieudonné Kabongo aus dem Kongo nach Brüssel, um Mechanik zu studieren - und machte Karriere als Kabarettist. Ein Gespräch über verlorene Wurzeln und Europäer, die Djembé spielen.
Vor Jahren hat die EU den Staaten des früheren Jugoslawiens den Beitritt versprochen. Jetzt treten die ersten Politiker auf die Bremse – und setzen damit die Stabilisierung des Balkans aufs Spiel.
Einige Staaten der Europäische Union liefern seit Jahren Waffen nach Israel und Libanon. Der Verhaltenskodex der Union zum Waffenhandel wird dabei umgangen.
Zahlreiche DJs zeigen, dass sich die Musik der Roma wunderbar mit elektronischer Musik verschmelzen lässt.