Noch kein Babelianer?
Vom 29. November bis 2.Dezember treffen sich die Mitgliedsländer der Vereinten Nationen in Doha in Katar, um über die Finanzierung der Entwicklungshilfe in diesen Zeiten der Finanzkrise zu sprechen. Ein Blick nach Indien, wo ein Viertel der 1 Milliarde Einwohner in Armut lebt.
Der Plan für das 'Recycling' des Weltexpo-Geländes predigt das Beispiel der nachhaltigen Entwicklung.
Als Teil des amerikanischen Raketenschildes könnte bald eine Radarstation in der Nähe Prags errichtet werden. Aber die Rechnung wurde bislang ohne den Widerstand der Anwohner und Nachbarstaaten gemacht.
Sie nennen sich Génération Précaire oder Fairwork. Seit 2005 demonstrieren Europäer gegen die Ausnutzung von Praktikanten. Wie hat sich ihre Situation bis heute entwickelt?
Afghanistan bleibt eines der Sorgenkinder der Nato und Thema des Gipfeltreffens, das vom 2. bis 4. April in Bukarest stattfindet.
Der Platz "Esplanade de l´Europe" erfüllt nicht die Erwartungen, die man städtebaulich an Brüssel als Europahauptstadt stellt: ein unattraktiver Platz neben dem Südbahnhof.
Die Lebensbedingungen in den nordportugiesischen Berghöhen von S. Pedro do Sul haben sich jahrhundertelang kaum gewandelt. Allmählich zieht jedoch die zusammenwachsende Welt modernisierend in den Alltag ein - und der Nachwuchs aus.
Europas größtes Bauprojekt Gran Scala - ein Vergnügungs- und Freizeitpark in Los Monegros steht im Widerspruch zur Expo Zaragoza 2008, deren Themenschwerpunkt vorrangig auf der Sensibilisierung zur nachhaltigen Wasserförderung liegt.
Der senegalesische Hip-Hopper, 38, lässt seine Musikerkollegen auf seinem ersten Album "Presidents of Africa" zu Wort kommen und engagiert sich für einen harmonischen schwarzen Kontinent. Begegnung in Dakar.
11 Prozent Wachstumsrate, 6 Prozent Arbeitslosigkeit und eine liberale Wirtschaftspolitik: So ködert der baltische Tiger die Investoren. Aber die zunehmende Inflation wirft einen Schatten über Tallinn.
Liberale Reformen des vergangenen Jahrzehnts verwandelten Estland in eine der schnellstwachsenden freien Marktwirtschaften der EU. Aber kann Estland auch auf der sozialen Agenda mithalten?
Lange Zeit in sich selbst zurückgezogen, war Albanien kein favorisiertes Reiseziel. Doch der derzeitige 'Adria-Hype' könnte dem kleinen Land der Balkan-Halbinsel zu Gute kommen.
Zahlreiche alte Fabrikgebäude stehen in Budapest leer. Viele wurden mit Erfolg renoviert, andere warten auf Investoren - denn der Umbau ist kostspielig und kompliziert.
Am 24. Januar beginnt in Davos das Weltwirtschaftsforum. Der US-Ökonomon David Calleo glaubt, dass der internationale Handel stärker geregelt werden müsse.
Was erwartet unseren Kontinent im nächsten Jahr? Ein Ausblick auf kommende Ereignisse und Politiker, die wichtig werden.
Wie lässt sich der Boom des „Fair Trade“ in Europa erklären? Ein Gespräch mit Gaga Pignatelli, Italiens Vertreterin in der International Fair Trade Association.
Am 3. Dezember wählen die Venezuelaner einen neuen Präsidenten. Hugo Chávez, bekannt für seine populistische und antikapitalistische Politik, hat gute Chancen, wiedergewählt zu werden.
Am 29. November endet in Kuwait die Euro-Arabische Umweltkonferenz. Wassermangel und technologischer Rückstand bereiten den arabischen Staaten Probleme.
Die derzeitige Regierungskrise in Ungarn erinnert an den Budapester Aufstand von 1956. Wie halten junge Ungarn von den aktuellen Ereignissen?
Seit Jahren wird in Brüssel darüber diskutiert, ob die EU ein großes, repräsentatives Gebäude bauen soll. Nicht alle Architekten sind von dieser Idee begeistert.
Rumänien darf am 1. Januar 2007 in die EU – wenn das Land die Korruption in den Griff bekommt. Doch davon ist man in Rumänien noch weit entfernt.
Die Globalisierung des Immobilienmarktes und die neu entstandene Möglichkeit des Immobilienerwerbs durch Ausländer hat in Osteuropa zu Preiserhöhungen auf dem Wohnungsmarkt geführt.
Die Unruhen in Budapest dauern an. Am Kossuth-Platz vor dem ungarischen Parlament in Budapest versammeln sich derzeit rechtsextreme Demonstranten, um Premierminister Gyurcsány zur Aufgabe zu zwingen.
Ein kleines Pädagogik-Unternehmen will in den Vororten Sevillas Kinder zum Lesen animieren.
Was macht die Nationalidentität des Kosovo aus? Migjen Kelmendi, Redakteur der Wochenzeitung Java, hat mit seinem Buch Who is Kosovar? die Debatte eröffnet.
Am 11. März 2004 zerbombten Terroristen in Madrid mehrere Vorort-Züge. Das Vertrauen der Spanien in die Sicherheit ihres Landes wurde schwer erschüttert - dennoch reagierten die Behörden mit Bedacht.
Eine einheitliche Anti-Terror-Politik in der EU? Fehlanzeige. Jedes Land strickt sich im Kampf gegen Terroristen lieber sein eigenes Gesetz.
Fünf Jahre nach den verheerenden Anschlägen lernen immer mehr Amerikaner die europäische Art der Terrorbekämpfung schätzen.
Vor 40 Jahren haben sich fünf südostasiatische Staaten zu ASEAN zusammengeschlossen, um die Wirtschaft in ihrer Region zu fördern. Eine asiatische EU? Nein, sagt der Wirtschaftsprofessor Ludo Cuyvers.
Der Handel zwischen Europa und Asien blüht wieder. Mit ihm öffnen sich für Europa neue Wege nach Osten.
Am 26. August ging das zwölfte Filmfestival in Sarajevo zu Ende. Mit seinem so reichhaltigen wie anspruchsvollen Programm zeugte es vom Frühling, den das Kino der Balkanländer derzeit erlebt.
Wie kann man der Krise in den Niederlande begegnen? Die Initative „Lux Voor“, die im März 2006 gegründet wurde, will nach Lösungen suchen – über Parteigrenzen hinweg.
Was einst von den Anhängern des Flower Powers als billige Wohnmöglichkeit entdeckt wurde, ist heute ein Luxus, den sich nur Reiche leisten können.
Einst waren die Hausbesetzer von Amsterdam eine politische Bewegung, die das Gesicht der niederländischen Hauptstadt veränderte. Heute lernen junge Osteuropäer in den „Squats“ fürs Leben.
Über Jahre hinweg war Montenegro ein Geheimtipp für Touristen. Nun entdecken Urlauber aus der ganzen Welt die Schönheit der alten venezianischen Orte – und drängen die Einheimischen aus ihrem Land.
Midzyzdroje, Deutsch-polnische Grenze
Teneriffa, Spanien
Im Inneren des tropischen Kongobeckens waren die Vorbereitungen für die Wahlen am 30. Juli eine Herausforderung.
Der Soziologe Rémy Bazenguissa-Ganga lehrt in Paris Afrikanistik. Im Gespräch mit cafebabel.com erklärt er, warum Wahlen in Afrika selten zu Demokratie und Frieden führen.
Am 30. Juli haben die Kongolosen einen neuen Staatschef und ein neues Parlament gewählt, doch erst Ende August wird man das Ergebnis kennen. Fraglich bleibt, ob die Wahlen die Spaltung des Landes überwinden können.
Vor Jahren hat die EU den Staaten des früheren Jugoslawiens den Beitritt versprochen. Jetzt treten die ersten Politiker auf die Bremse – und setzen damit die Stabilisierung des Balkans aufs Spiel.
Einige Staaten der Europäische Union liefern seit Jahren Waffen nach Israel und Libanon. Der Verhaltenskodex der Union zum Waffenhandel wird dabei umgangen.
Über ein Jahr nachdem Franzosen und Holländer die Europäische Verfassung ablehnten, sprechen Kommentatoren noch immer von einer „Krise“ der EU. Der Politologe Andrew Moravcsik sagt uns, warum das Unsinn ist.
Zahlreiche DJs zeigen, dass sich die Musik der Roma wunderbar mit elektronischer Musik verschmelzen lässt.
Im alten Europa wächst die Angst vor polnischen Billigarbeitern und der Abwanderung von Unternehmen nach Polen. Doch sind diese Sorgen berechtigt? Ein Blick auf die Fakten.
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Natürlich hat unser besonders "n(e)apolitanischer" Präsident - Giorgio Napolitano - bei seinem Amerikabesuch versucht, das düstere Bild, das die New York Times von seinem Bel Paese gezeichnet hatte, ein wenig aufzubessern. "Italien ist ein starkes Land, auf das man auf jeden Fall zählen kann. Man muss vielleicht nicht übermäßig optimistisch ...
Islamische Hilfsorganisationen sind in Europa erstmals nach den Anschlägen des 11. September in die Schlagzeilen geraten, da ihnen vorgeworfen wurde, Al Qaida und andere Terrorgruppen unterstützt zu haben. Ein Blick in diesen schwer durchschaubaren Bereich zeigt, dass die Realität komplexer ist, als sie vielfach wahrgenommen wurde.