Noch kein Babelianer?
Der Präsident der Europäischen Kommission über das irische “Nein“, die EU-Beitrittskandidaten Kroatien und Türkei und über die Frage, warum “Europa nicht Brüssel“ ist.
Der Mangel an Information und die Angst vor Veränderungen waren angeblich ausschlaggebend für das klare Nein an Europa.
Die Koalition der beiden mächtigsten Parteien Österreichs ist am Ende.
Der ehemalige Außenminister Polens, Berater von Lech Walesa und EU-Parlamentarier, Bronislaw Geremek, war überzeugter Europäer und Demokrat. Am 13. Juli ist er bei einem Autounfall in Polen ums Leben gekommen. Hommage eines ehemaligen Studenten des Europakollegs, an dem Geremek die europäische Idee vermittelte.
Der Europagipfel in Brüssel ist gerade zu Ende gegangen und noch immer gibt es keine Fortschritte, was den Vertrag von Lissabon betrifft. Die Staats- und Regierungschefs der EU hoffen, bis zum Oktober eine Lösung zu finden. In der Zwischenzeit tritt Europa auf der Stelle und entfernt sich somit noch weiter von seinen Bürgern.
Das Wahlergebnis in Irland bekümmert außer Frankreich auch andere Akteure des europäischen Einigungsprozesses. Doch trotzdem haben Kouchner und seine belehrenden Helfershelfer niemanden außer den Iren gegen sich aufgebracht.
"Das Europäertum ist wie Esperanto - künstlich und tot", so die Reaktion des tschechischen Präsidenten Vaclav Klaus nach dem gescheiterten Referendum in Irland. Bei der Rettung der EU-Reformfähigkeit ist Tschechien der unsicherste Kantonist.
Die Demokratie. - Nach dem 'Nein' der Iren zum Vertrag von Lissabon ist die europäische Politik wieder auf eines ihrer zentralen Themen zurückgeworfen. Das Problem ist auch dieses Mal die chronische Unfähigkeit der Union, eine europäische Demokratie zu schaffen.
Irland droht die europäische Konstruktion mit einem Nein zum Referendum zu blockieren. Die Kurznachrichten aus Brüssel.
Der Vertrag von Lissabon setzt seinen Weg durch die Parlamente der Mitgliedstaaten fort und die EU organisiert sich in Bezug auf Organspende und Ernährungshilfe: die EU-News aus Brüssel.
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Tagtäglich werden von den jungen Aktivisten, die sich für cafebabel.com engagieren, Fragen aufgeworfen, um mit Hilfe des Magazins eine öffentliche europäische Meinung herauszukristallisieren. Wir haben uns dafür entschieden, all diese Fragestellungen mit den Lesern unseres Magazins zu teilen. Deshalb starten wir heute ein Konsultationsverfahren in Hinblick auf die zukünftige ...