Noch kein Babelianer?
Immer mehr junge Leute aus aller Welt kommen nach Europa. Obwohl sie mit bürokratischen Hürden konfrontiert werden, fühlen sie sich hier wohl und sind gut integriert.
Der senegalesische Hip-Hopper, 38, lässt seine Musikerkollegen auf seinem ersten Album "Presidents of Africa" zu Wort kommen und engagiert sich für einen harmonischen schwarzen Kontinent. Begegnung in Dakar.
Nicht immer beweisen Europas Volksvertreter die nötige Ruhe, um ihren Bürgern als gutes Beispiel vorangehen zu können. Chronische Gereiztheit in Bildern.
Nuruddin Farah, 62, ist einer der wichtigsten Schriftsteller Afrikas. Sein Werk reflektiert die Kriege in seiner Heimat Somalia.
Der 55jährige kongolesische Schriftsteller Pie Tshibanda, der im belgischen Exil lebt, nennt sich selbst „der verrückte Schwarze im Land der Weißen“.
In den 50ern ging man ins Ausland, weil es in der Heimat keine Arbeit gab. Heute ist das Arbeiten in der Fremde eine Selbstverständlichkeit – und fast schon ein Vergnügnen.
Der ehemalige Präsident Portugals, Jorge Sampaio, ist ein überzeugter Europäer. Dennoch sagt er, dass es Europa an Rhythmus fehle.
Beim Treffen des Europäischen Rates am 13. Dezember Brüssel wird es auch um Immigration gehen. Europa sollte sein Verhältnis zu Afrika überdenken.
Am 22. und 23. November diskutieren in Tripolis Vertreter von EU und Afrikanischer Union über Migration und Entwicklungschancen für Afrika.
Tahar Ben Jelloun, 62 Jahre alt, der französischste aller marokkanischen Autoren über seinen letzten Roman, die Immigration vor den Toren der EU und über verzogene, europäische Kinder.