Andalusische Klischees aus Tapas und Sangria
©Bénédicte Salzes
Im sevillanischen Altstadt-Viertel Santa Cruz trifft der Tourist auf ein Miniatur-Spanien, das sich um einige herausgeputzte Häuserreihen etabliert hat. Freiluft-Folklore in Bildern.
Der Anblick dieser Mischung aus maurischen, jüdischen und katholischen Elementen, die sich pompös geben und trotzdem harmonieren, lässt jedes Touristenherz höher schlagen. Sevilla ist ein Hort des Exotischen, verziert mit historischer und kultureller Größe. Gegenüber die Giralda - der Turm der Kathedrale von Sevilla, links gehen die Gärten des Alcázar ab. Ein Meer aus gelben und erdig roten Farbtönen, die das Auge des Betrachters blenden. Willkommen in Santa Cruz.
Hier ist alles für den hungrigen Touristen gemacht: Flamenco-Schnickschnack, kleine Plastik-Tänzerinnen, Sangria - Olé - ist gekauft! Mit Punkten übersäte Röcke und Kastagnetten werden zwischen Cafés und Restaurants aufgebahrt, wo man die typischen 'tapas variadas' zu jeder Tages- und Nachtzeit probieren oder 'una jarra de sangria' nippen kann. Freundschaftspreis: 8 Euro. Santa Cruz - oder wie man eine kunterbunte Vision eines zu klischeehaften Spaniens mit nach Hause bringen kann.
Fotoreportage von Bénédicte Salzes.
Sangria, Tapas und Flamenco.
Blick von der Kathedrale in Sevilla.
Touristen in den Gärten des Alcázar.
Die 'empanadillas' - typisch spanische Gebäckstücke und der 'cogero' bei der Siesta.
Gott segne jeden Winkel dieses Hauses…so der Schriftzug auf der Keramikfliese.
'Tostada': Brot, Tomaten, Schinken, Olivenöl - auch schon mal zur Frühstückszeit.
Touristen im Stadtzentrum der andalusischen Hauptstadt - Kirchenzeremoniell.
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