Dachschaden im Europäischen Parlament in Straßburg
Außenansicht des Europaparlaments in Straßburg/ ©J-N Strasbourg/flickr
Als das Parlamentsdach am 7. August einstürzte, waren die Europarlamentarier zum Glück im Urlaub.
Glücklicherweise waren die Europarlamentarier im Urlaub, als am 7. August 10 Prozent der Straßburger Parlamentsdecke einbrachen und den Sitzungssaal in Schutt und Asche legten. StrasTV, eine französische Webseite über die Stadt Straßburg, strahlte die ersten Bilder zum Einsturz aus, auf denen mehrere 'verschüttete' Sitzreihen des Parlaments zu sehen waren. Seitdem machen die Bilder samt bissigen Kommentaren im Internet die Runde.
Video: Dachschaden im Europaparlament
Das Parlament bestätigte den Vorfall offiziell. Als Ursache des Einsturzes wird ein Defekt vermutet, da es sich um ein junges Gebäude handelt und am besagten Tag keine besonderen Wetterbedingungen herrschten.
Dieser Vorfall könnte Konsequenzen nach sich ziehen: MEPs und Bürger, die sich schon seit längerem für einen einzigen Parlamentssitz - und zwar in Brüssel einsetzen, haben es satt, zwischen Luxemburg, Brüssel und Straßburg zu pendeln. Die so genannte Oneseat-Campaign (oneseat.eu) schätzt, dass europäische Steuerzahler jährlich 200 Millionen Euro ‚Pendlerpauschale‘ für die überflüssigen Wege der EU-Parlamentarier berappen müssen. Bereits über 1,2 Millionen Bürger in Europa haben die Oneseat Online-Petition unterzeichnet.
Europarlamentarier tagen nur eine Woche im Monat in der elsässischen Hauptstadt: An den restlichen 307 Tagen im Jahr steht das Gebäude leer.
Erasmus à Madrid : en attendant les profs
L'Europe : un vélibozore affamé
Casser les couilles
B92 en Serbie : un multimédia populaire
Telejato, une arme contre la mafia
Face à Internet, la télé est-elle démodée ?
La télé publique rame un peu partout en Europe
Zapping : une émission qui s’exporte bien
